Eigentlich hätte ich es mir denken können, nun Polen ist wieder aufgetaucht gestern.
Um kurz vor 9 Uhr abends bin ich aus dem Hotel und wollte etwas essen gehen, da ist er gerade angekommen mit seinem Moped und hatte es zum Parken abgegeben. Ich gehe vorbei und auf einmal sagt jemand zu mir “hi Thomas”. Naja da ich so viele Leute hier noch nicht kenne, musste es ja Polen sein.
Die Auflösung des ganzen ist ganz einfach. Er war nicht oft online, da er sich auf die Prüfungen vorbereitet. Seine Telefonnummer ist richtig, nur konnte ich sie von meinem spanischen Handy nicht anrufen, warum auch immer. Gerade habe ich mir eine Sim Karte von Kambodscha geholt und damit kann ich ihm auch eine SMS senden, die Nummer stimmt also.
Also doch erst einmal abwarten bevor man denkt er meldet sich nicht mehr.
Wir sind gestern Abend dann zusammen essen gegangen und haben und wie immer schön ausgetauscht. Wir sassen am Mekong River, dem grössten Fluss Asiens und haben die Aussicht von einer Bar im Dachgeschoss genossen. Einige der Hotels haben auf dem Dach eine Terrasse und dort eine Bar.
Von dort aus hat man eine wunderschöne Sicht auf den Mekong River und die umliegenden Häuser. Das letzte Mal sassen wir auf der Dachterrasse eines Hotels mit Blick auf den Mekong River und einen Tempel. Das ist schon aussergewöhnlich wenn man so eine tolle Sicht hat.
Ich habe davon ein Foto gemacht, jedoch kommt es natürlich nicht so richtig rüber, wie eigentlich bei allen Fotos die ich mache. Vor Ort zu sein gibt noch einmal einen ganz anderen Eindruck, daher kann ich mit den Fotos immer nur Ideen dessen vermitteln was ich sehe und fühle.
Den Mekong River habe ich ja schon in Thailand gesehen, besser gesagt an der Grenze zu Laos und Vietnam, durch China fliesst dieser Fluss übrigens auch. ich denke mal von der Länge her dürfte er ähnlich gross sein wie auch der Amazonas. Gerade habe ich nachgesehen bei Google, der Mekong River ist mit 4500 km nur der 8 grösste Fluss der Welt, der grösste ist der Nil und dann der Amazonas mit 6400 km.
Wir sassen gestern Abend wirklich wunderschön in der Bar und die Atmosphäre ist schon gewaltig. An so einem schönen Ort zu sitzen ist ein Traum und Phnom Penh wird mir immer sympathischer. Es gibt unglaublich tolle Restaurants am Mekong River, man sitzt direkt am Mekong und geniesst diese gute Luft, die tolle Atmosphäre und das Leben. Viel mehr glaube ich kann man das Leben gar nicht geniessen. Man bekommt hier in Phnom Penh einfach alles, von einfachen Restaurants bis hin zu Luxus Restaurants wo man dann statt 2 Dollar 5-6 Dollar für ein Essen zahlt. Es geht auch teurer wenn man Pizza oder ein Steak möchte, aber wer möchte das schon in einem Land wo es eine wunderbare Küche gibt.
Die Küche aus Kambodscha ist wirklich gut, aber ich glaube verliebt habe ich mich in die Thailändische Küche, die ist einfach unglaublich. Unglaublich gut aber nur dann wenn man weiss was man bestellt, und das weiss ich leider nicht immer.
Neet übrigens hat einen netten Mann kennen gelernt und möchte gerne mehr von ihm. Er scheint sehr nett zu sein und Neet stürzt sich wohl jetzt in die nächste Beziehung. Ich denke er sucht zu sehr, daher wird es schwierig mit der Ausstrahlung des Suchens den Richtigen zu finden. Wie schön, dass ich darüber nachdenke versuche zu erkennen wie die Dinge zusammen hängen. Ich lerne und das ist gut so.
Trotzdem freue ich mich sehr für Neet denn er hatte sich doch ziemlich festgebissen an mir und ich habe ihm gefühlsmässig weh getan, was ich überhaupt nicht mag. So kann er sich jetzt konzentrieren auf den nächsten Mann und ich hoffe für ihn, dass alles gut wird. Bei nächster Gelegenheit werde ich für ihn im Tempel beten, dass er den richtigen Mann an seiner Seite kennen lernt.
Mit Polen läuft es derweil gut. Er ist wirklich nett, wir unterhalten uns nett und die Gespräche sind immer interessant. Nachts im Bett ist es wirklich nett mit ihm, wir berühren uns häufig und umarmen uns ständig. Ich fühle mich wohl bei ihm und ihm scheint es ähnlich zu gehen.
Ich habe in dem Hotel ein anderes Hotelzimmer bekommen, dieses ist wesentlich kleiner und nicht so komfortabel wie das letzte Zimmer. Polen meinte es sei keine 25 Dollar wert, daher wollten wir das Zimmer heute morgen wechseln aber man sagte uns es sei kein anderes Zimmer frei.
Das Problem ist nicht mal die Grösse, das Problem ist das Bettlaken, dieses ist zu klein, und wenn man sich bewegt im Bett, was man ja manchmal macht, dann rutscht das Bettlaken beiseite und man liegt auf dem Plastik was die Matratze umgibt. Das ist weniger schön und schon wirklich störend zudem ich nachts oft auf dem Plastik gelegen habe.
Nachdem man das Zimmer nicht wechseln wollte, sagte Polen, wir gehen einfach in ein anderes Hotel und bitten um die Rechnung und Checkout. So geschehen und auf einmal war unser vorhergehendes Zimmer auch wieder frei. Erst also sind keine Zimmer verfügbar dann auf einmal ist das Zimmer wieder frei. Polen sagte das wäre wohl normal, dass man ungern die Zimmer wechselt und ihm sei das in Vietnam auch schon passiert. Wenn man dann aber droht das Hotel zu verlassen geht auf einmal alles.
Mir soll es Recht sein, denn ich möchte nachts gut schlafen können und möchte die Möglichkeit haben mich auch mal zu bewegen. Hier hat man einfach die Matratzen in dem Plastik gelassen wie sie angeliefert werden so können sie auch nicht verschmutzen.
Anschliessend sind wir zusammen essen gegangen, welche hier wirklich enorm günstig ist. für 1,5 – 2 Dollar bekommt man ein leckeres Essen.
Polen hat mir ein nettes Cafe empfohlen, in der Nähe des Royal Palace, dort sitze ich gerade und es ist wirklich nett. Unten in der Etage ist ein Bookshop und oben ist das Cafe. Dort hat man riesige Sofas auf denen Tische stehen. Man kann sich also gemütlich auf die Sofas legen und dort die Zeit geniessen. Ich sitze lieber an einem Tisch, weil ich dort eine Steckdose in der Nähe habe um mein Notebook aufzuladen.
Polen sagte noch zu mir, wir beide und überhaupt jeder Mensch sollte nichts erwarten wenn er mit anderen zusammen ist. Nur wenn man nichts erwartet kann man auch nicht enttäuscht werden. Und er hat Recht damit. Daher werden wir die Zeit zusammen geniessen und schauen wohin das Universum uns treibt.
By the way, ich hatte noch ein nettes Erlebnis in Thailand. An meinem letzten Abend dort lerne ich Korn kennen einen äusserst süssen Thailänder. Süss ist eigentlich gar kein Ausdruck, er war für mich äusserlich der perfekte Mann. Und er wollte mit mir ins Hotel. Wir sind auch ins Hotel und es war nett mit ihm. Er sieht einfach unglaublich gut aus und ich würde sagen, wenn es äusserlich für mich den perfekten Mann gibt, dann habe ich ihn mit Korn kennen gelernt. Zudem ist er super heiss und auch das kommt mir sehr entgegen. Aber, und es war klar, dass es ein aber gibt, die Nacht mit ihm was so seltsam, dass ich ihm am Morgen schon sagte, dass es die einzige Nacht mit ihm war. Ich wollte ihn umarmen aber er wollte das nicht. Er wollte nicht berührt werden in der Nacht. Er gab an, er könne nicht schlafen dann wenn ich ihn ständig streichele. Ich kann es verstehen wenn auch für mich er dann einfach nicht der Richtige ist. Er hatte schon ähnliche Probleme und deshalb hat sich sein Exfreund von ihm getrennt, was ich gut nachvollziehen kann.
Da lernt man schon seinen Traumtypen kennen und dann das.
Die Wege des Universums sind eben unergründlich. Vielleicht soll es mir auch einfach zeigen, dass das äussere alleine eben nicht alles ist.
Überhaupt sind meine Lernerfahrungen dieses Mal äusserst vielfältig und sehr intensiv. Mit Polen zum Beispiel ist es wirklich nett und toll und er ist ein toller Kerl. Trotzdem bin ich nicht euphorisch sondern gehe alles langsam und bedacht an. Sicherlich auch richtig so, denn schliesslich wollen wir beide uns auch erst mal ein wenig kennen lernen.
Heute war ich auch noch im Central Market, ich wollte ein paar Socken kaufen, denn ich hatte meine Füsslinge für die neuen Schuhe die ich gekauft hatte in Thailand vergessen. Meinen Modestil habe ich hier in Thailand und Kambodscha einmal mehr geändert und laufe so doch etwas moderner durch die Gegend zumindest für diese Kultur. Die Schuhe habe ich für 8 Euro gekauft etwa und die Hose hat knapp 10 Euro gekostet, also Investitionen die noch zu verkraften sind.
Polen möchte mich die nächsten Tage noch an schöne Orte entführen wo Touristen eigentlich nicht hinkommen. Ich bin da sehr gespannt. Heute ist er mit einem Freund zu Kindern in ein Fischerdorf gefahren wo er Fotos hinbringt die er von den Kindern gemacht hat. Diese Fotos schenkt er ihnen. Wir werden zusammen auch noch einmal in das Fischerdorf fahren, damit ich die Kinder auch einmal kennen lerne.
Ich freue mich schon sehr auf diese neuen Erfahrungen.
Im Moment weiss ich noch nicht was ich machen werde. Ich lasse mich einfach mal treiben und schaue was sich so ergibt. Eigentlich wollte ich ja zurück nach Bangkok, aber ich bin mir im Moment noch nicht so ganz sicher. Gerne möchte ich hier in die Kultur noch ein wenig eintauchen und daher gehe ich es auch erst einmal ganz ruhig an und schaue was sich so ergibt. Ich werde mir die nächsten Tage noch ein paar Sehenswürdigkeiten ansehen teilweise zusammen mit Polen und dann schaue ich einfach mal.
Wenn ich dann Lust verspüre weiter zu reisen mache ich es. Auch steht ja noch eine Einladung aus Hongkong aus. Dort hat mich David eingeladen und ich überlege ob ich nicht doch noch mal ein paar Tage nach Hongkong fliege, denn das muss ja auch super interessant sein. Sicher bin ich im Moment aber noch nicht daher warte ich einfach ab und fühle mal in mich hinein.
A propos fühlen, gestern habe ich Polen nicht mehr so gefühlt wie noch vorher. Ich weiss nicht was sich geändert hat aber das warme Gefühl ist ausgeblieben. Auch war es gestern Abend beim Sex nicht so einfach für mich wie sonst bei ihm, dafür haben wir heute morgen den Sex ausgiebig genossen.
Ich warte mal ab was sich ergibt und lasse mich in den Wogen des Universums treiben.
Eine lateinische Lebensweisheit sagt (und damit scheine ich es ja gar nicht so verkehrt zu machen):
“Wer klug ist, ändert mit den Umständen seinen Plan”
Ich bin zurück in Phnom Penh.
Die kurze Reise nach Siem Reap hat mir sehr gefallen und der Besuch der Tempelanlagen war einfach unglaublich. Es ist schon toll, so etwas gewaltiges zu sehen.
Die Stadt aber war mir dann doch zu überlaufen von Touristen. Es sind einfach Touristen überall wo man hinschaut und die ganze Stadt hat sich darauf ausgerichtet. Es gibt eine Partymeile, sogar schwule Bars, wie ich gestern Abend erfahren habe und eine Pub Street in der sich ein Pub an den anderen reiht. Ausgehen kann man hier wirklich gut das muss ich sagen.
Die Fahrt zurück mit dem Bus war dieses Mal prima. Es war ein Kleinbus aber dafür hatte ich Platz. Ich konnte mein linkes Bein ausstrecken da neben mir niemand sass und das war wichtig denn so sass ich wesentlich bequemer. Es ist immer unglücklich wenn ich die Beine nicht ausstrecken kann das macht mir Probleme.
Der ist vielleicht mit dem Bus geheizt, wir waren in knapp 5 Stunden da, im Gegensatz zum anderen Bus Express mit 6 Stunden.
Ich kam ohne Rückenschmerzen in Phnom Penh an und das fand ich schon recht gut. Auch wenn nach wie vor mein Rücken Probleme macht, mal schauen wie es wird nach den Massagen, denn ich werde mir die nächsten Tage welche gönnen.
Auf der Fahrt über Land habe ich gesehen wie die Khmer wirklich leben. Sie leben in kleinen Hütten auf Stelzen. Aus Stelzen wahrscheinlich wegen der Temperatur, denn so kann unter der Wohnung am Abend es kühl durchziehen. Zudem wird der Unterraum genutzt zum Essen und zum täglichen leben.
Ich hatte versucht Polen zu kontaktieren, aber die Ansage sagt mir, dass es die Handynummer nicht gibt, die er mir gegeben hat. Das ist ja seltsam aber ok. Ich hatte ihm wie vereinbart noch eine Message geschrieben über gayromeo, denn dort haben wir uns kennen gelernt, aber bislang habe ich noch keine Antwort. Na, ich will es jetzt mal nicht beschreien, aber mir kommt das ein wenig seltsam vor, dass er sich nicht meldet. Er hat diese Woche frei und daher müsste er Zeit haben mal online zu gehen, aber vielleicht will er auch einfach nicht.
Man steckt halt doch nicht drin, denn die Kultur ist ja doch so sehr anders, und ich kann sicher die Menschen hier noch nicht richtig einschätzen. Wie es auch immer sei, ich habe die Nacht und den Tag mit Polen sehr genossen und auch wenn er sich nicht mehr melden sollte, so bin ich dankbar für diese wunderschöne Erfahrung.
Das Einzige was mich doch stutzig macht ist dieses Gefühl was ich hatte und habe wenn ich an ihn denke. Ich kann mir nicht vorstellen, dass mir das Universum so ein Gefühl schickt damit ich jemanden nur einmal sehe, ich glaube das einfach nicht. Wenn ich an ihn denke, so überkommt mich ein warmes Gefühl und alle Haare stehen mir zu Berge. Noch nie habe ich so ein Gefühl erlebt und ich glaube einfach nicht dass ich mich da so irren sollte. Eigentlich habe ich schon vor mich auf mein Gefühl zu verlassen und mehr auf meinen Körper zu hören. Wäre schön, wenn es dann auch klappt mit dem auf meinen Körper hören.
Jetzt aber noch einmal zu gestern. Gestern Abend war ich aus und habe mich mit einem netten Khmer getroffen. Eigentlich wollte ich mich nicht treffen, aber wir hatten vorher schon Kontakt und so habe ich gesagt auf ein Bier können wir uns ja treffen. Er ist sehr nett das muss ich sagen und sieht verdammt gut aus. Überhaupt muss ich noch mal sagen, die Khmer sehen überaus gut aus, ich glaube noch einen Tick besser als die Thailänder und ich dachte das geht gar nicht. Pich, so heisst der nette Khmer lächelte mich gleich über beide Backen an. Das passiert mir ja hier häufiger und ich führe es darauf zurück, dass ich aus einer anderen Kultur komme. Er nahm gleich meine Hand streichelte sie und man merkte er möchte mehr.
Ich aber wollte mit ihm nicht ins Hotel und zudem musste ich um 7 Uhr heute morgen aufstehen, da der Bus recht früh los ging. Also sagte ich ihm dass ich noch auf ein Bier in den Temple Club eine Bar in der Pub Street gehe und ich wollte alleine noch ein Bier zum Abschluss trinken. Er war nicht glücklich darüber und man merkte er wollte gerne mit mir ins Hotel.
Eines muss ich an dieser Stelle mal ganz offen sagen. Ich weiss nicht was mit mir los ist hier. Die tollsten Männer laufen in Scharen um mich herum am Abend könnte ich mit 5-6 ins Bett gehen oder mehr und ich mache es nicht. So etwas ist mir noch nie passiert. Vielleicht werde ich ja alt, vielleicht zeigen sich jetzt doch die 51 Jahre. Ich habe keine Ahnung bin aber ein wenig verstört mit dem was hier passiert. So einen Mann wie Pitch hätte ich nie im Leben abgelehnt vor einem halben Jahr und jetzt bietet er sich an und ich nehme ihn nicht mit ins Hotel.
Irgendwas ist anders, ich weiss nicht was es ist aber es ist schon seltsam.
Eine interessante Erfahrung hatte ich dann noch gestern im Tempel Club. Ich sah einen netten blonden Mann tanzen mit seinen Freundinnen und er sah verdammt gut aus. Ich schaute ihn manchmal an und ich dachte nur wie kann man nur so verdammt gut aussehen. Nach kurzer Zeit auf einmal steht er neben mir, spricht mich an und streichelt mich. Ich dachte was passiert denn hier. Er heisst Declan und ist aus Australien. Ein wirklich toller junger Mann der mich fasziniert hat. Ich aber musste ins Hotel und konnte so nicht länger mit ihm die Zeit verbringen. Also sind es nicht nur die Khmer die mich toll finden, aber das ein “weisser” Mann Anfang 20 mich toll finden kann, das hätte ich nicht gedacht. Danach habe ich mal in den Spiegel geschaut um herauszufinden was denn hier los ist. Naja ich finde mich nicht so besonders gut aussehend aber trotzdem bin ich schon ganz zufrieden mit mir selber, mit Anfang 50 könnte es schlimmer sein denke ich.
Gestern Abend dann hatte ich vor dem Treffen ein wunderbares Essen, BBQ das dort typische Gericht. Ich hatte es ja schon am Abend vorher mit Fisch gegessen, gestern Abend aber wollte ich es wissen. Es ist ja eine Art Grill wobei im Wasser das Gemüse und die Nudeln gleichzeitig gegart werden. Ich bestellte eine Mischung aus Rindfleisch, Tintenfisch, Hühnchen, Krokodil und Schlange.
Ja, richtig, ich habe noch nie Krokodil und ebenso noch nie Schlange gegessen daher wollte ich das einfach mal probieren. Für diejenigen, die das noch nie probiert haben, Schlange ist so ähnlich wie Tintenfisch aber etwas zäher, und Krokodil schmeckt so wie eine Mischung aus Rindfleisch und Hähnchen, also recht schmackhaft. Schlange müsste ich jetzt nicht unbedingt noch einmal haben, aber sollte ich mal im Urwald alleine unterwegs sein und nichts mehr zu essen haben, weiss ich zumindest wie ich mich jetzt ernähren könnte.
Achja heute ist Valentinstag, und ich hätte ihn fast vergessen. In Mexiko werden heute nicht nur die Partner sondern auch die Freunde beschenkt, denn er nennt sich Tag der Freunde. So bekommt jeder eine Kleinigkeit von einem oder von mehreren Freunden, eine schöne Idee wie ich finde.
Was mir heute auffällt, ich sehe einige junge Menschen mit einer Blume in der Hand, naja manchmal denke ich, es wäre ja schön, hätte auch jemand eine Blume für mich.
Danke noch an Florian für Deinen tollen Kommentar und ebenso danke an Micha, schön dass Du weiterhin den Blog verfolgst und an mich denkst, Euch beiden alles Liebe.
Bevor ich es noch vergesse, in der Pub Street habe ich öfter Lokale gesehen auf welchen zu sehen war: Khmer and I am proud of it. Das las ich auf Schildern und auf vielen T Shirts der jungen Männer die in den Bars bedient haben. Schön, dass es hier so ein selbstbewusstes Auftreten gibt und das die junge Generation stolz darauf ist Khmer zu sein. Ich finde es ist wichtig, dass sich eine Kultur nicht hinter sich versteckt und gerade was Kambodscha alles erlebt hat da ist es schön zu lesen dass man stolz auf sich ist.
Heute ein Zitat über das Thema Armut von Franz Werfel:
“Der sicherste Reichtum ist die Armut an Bedürfnissen”
Meinen Bericht beginne ich mit dem gestrigen Abendessen.
Ich war in einer Fressmeile so würde ich den Ort nennen. Nachdem ich auf dem Nacht Markt nach Geschenken gesucht habe aber keine gefunden habe, bin ich in die Fressmeile.
Dort habe ich ein für diese Gegend typisches BBQ gegessen. Das ist mal ein Essen der ganz anderen Art und ich muss gestehen ich war begeistert. Für 5 Dollar wird einem da ganz schön was geboten.
Es gab Fisch und dieser wurde gegrillt quasi vor meinen Augen auf einer Art Grill mit Wasser drin. In das Wasser wurde das Gemüse und die Nudeln gegeben dann noch etwas Sauce für den Geschmack und oben drauf gab es dann den Fisch.
Das war vielleicht ein Genuss, zumal es dazu 4 Saucen gab wo man den Fisch dann reintunken konnte. Mal etwas der ganz anderen Art und so etwas habe ich noch nie gegessen. Das Essen hat dementsprechend auch ein wenig länger gedauert, da ich erst einmal alles gegrillt habe.
Ein netter Khmer hat mir das ganze zubereitet und ist immer wieder an meinen Tisch gekommen und den Fisch zu wenden oder mir aufzutischen. Das ist mal ein Service der besonderen Art.
Überhaupt ist der Service hier in Kambodscha wie auch in Thailand unglaublich gut. So einen Service können wir uns in Europa überhaupt nicht vorstellen.
Nach dem Essen gestern ging es ebenso in der Fressgasse in einen Laden mit etwas lauterer Musik, ähnlich einer Disco. Ich habe das genossen und gemütlich ein Angkor, das heimische Bier getrunken. Ich muss sagen das Bier schmeckt eigentlich überall auf der Welt gut, nur in Mexiko verkaufen die so eine Brühe was ich überhaupt nicht verstehen kann. Aber ich bin ja hier und nicht dort.
Heute morgen bin ich früh aufgestanden denn ich wollte Angkor Wat sehen. Eigentlich hätte ich es mir denken können, aber ich habe es trotzdem nicht erwartet, alles was ich sah, waren Tempel. Alle aus der Angkor Ära also unglaublich alt. So viele Tempel und so gut erhalten das ist schon erstaunlich.
Der Morgen begann mit der Fahrt im Tuk Tuk dorhin. Ich habe mir einen Tuk Tuk Fahrer gemietet für den ganzen Tag und dieser hat mich dann zu den Sehenswürdigkeiten gebracht. Sicher, ich hätte die Tour auch mit dem Fahrrad machen können, aber wie so oft, habe ich mich eigentlich gar nicht genau informiert über diesen Ort vor meiner Reise. Die Orte zu finden wo es was zu sehen gibt ist gar nicht so einfach, daher war die Wahl mit dem Tuk Tuk Fahrer schon eine gute Entscheidung.
Rene und schon vorher Florian gaben mir den Tip mir Angkor Wat anzusehen also habe ich auch die anstrengende Busfahrt auf mich genommen und bin hierher gefahren.
Morgen übrigens fahre ich mit einem anderen Busunternehmen zurück, ein kleiner Bus mit Klimaanlage, na ich hoffe die Sitze sind besser, denn meinem Rücken geht es überhaupt nicht so gut. Es ist mal wieder die Blockade im ISG die ich schon so oft hatte. Mal schauen ob mir mit einer Massage geholfen werden kann, gerade das gibt es ja zu genüge in Kambodscha sowie auch in Thailand.
Schon die Fahrt nach Angkor Wat war interessant durch schöne Wälder mit unglaublich guter Luft. Gerade die Luft ist das was mir immer wieder auffällt wenn ich an solchen Orten bin. Auf Teneriffa geniesse ich die Luft und habe wenn ich mit dem Motorrad nach Hause fahre 4 verschiedene Luftzonen, die alle unterschiedlich riechen. Unglaublich aber war.
Auf der Fahrt nach Angkor haben wir dann Elefanten überholt, schon witzig mit einem Tuk Tuk Elefanten zu überholen. Zunächst sind wir zu einer Tempelanlage mit 4 Tempeln gefahren, 2 davon richtig gut erhalten und alle begehbar. Überall durfte man hingehen und alles besteigen. Die Atmosphäre in den Tempeln ist schon gewaltig und man kann nicht das wiedergeben in einem Blog oder auf Bildern was man fühlt. In jedem Tempel Buddha Figuren und ich habe mich so oft verneigt vor Buddha wie lange nicht. Nur einmal, als ich mit Neet mehrere Tempel besichtigt habe war der Tag so viel mit Beten und Verneigen gefüllt.
Offen gesagt waren mir in allen Anlagen einfach zu viele Touristen, das ist ja unglaublich was die an Touristen durchschleusen. Es ist nicht einfach mal ein Foto zu schiessen wo keine Touristen drauf sind.
Naja und dann die Japaner, diese müssen ja überall posen und Fotos machen. Nicht dass mich das gestört hätte, ich fand es nur etwas lustig denn die Gruppen fand man überall.
Dann ging es über verschiedene Tempel zu einem Tempel der vom verschiedenen Bäumen eingewachsen ist. Das interessante an diesem Tempel ist, dass er von den Baumwurzeln eingewachsen ist. Das sieht irre aus, wenn man die grossen Wurzeln sieht wie sie sich über die Gebäude winden.
Zuletzt dann ging es in den grossen Tempel Angkor Wat, und das ist mal ein Tempel. So alt, so gross und einfach sehr spannend dort spazieren zu gehen. Spazieren deshalb weil man ist ja schon etwas unterwegs wenn man alles sehen will.
Das schöne an Angkor ist, dass alles begehbar ist. Ich kann mich gut entsinnen an die Pyramiden in Mexiko wobei die meisten jedoch nicht zu begehen waren.
Hier ist es spannend die verschiedenen Ecken zu erkunden die ein Tempel bietet. Wenn nur nicht immer so viele Touristen da wären.
Es sind zudem einige Mönche unterwegs auf Besichtigung. Einer der Mönche hat mich sehr angelächelt und ich weiss nicht ob es nur ein freundliches Lächeln war oder vielleicht habe ich ihm ja gefallen? Eigentlich dürfen die Mönche nicht mal an so was denken, zumindest ist es in Thailand so, aber ein Mönch ist eben auch nur ein Mann oder nicht? Naja ich weiss es nicht, ich habe zumindest freundlich zurückgelächelt und bin dann weiter meiner Wege gezogen.
Ich habe eine Menge Bilder gemacht, aber leider kann ich nur wenige hier veröffentlichen, da einfach der Platz fehlt. Dann habe ich kurz vor Angkor Wat doch noch einen Platz gefunden, der ziemlich ruhig war. Eigentlich habe ich gerade die ruhige Plätze gesucht und versucht diesen Ort zu fühlen und nicht einfach durchzuhetzen und wie wild Fotos zu machen. Es ist schön Fotos zu machen, aber die Stimmung eines Ortes kann man so nicht richtig einfangen.
Der Tuk Tuk Fahrer hat mich an einem Ort rausgelassen, dann bin ich viel gelaufen und an einem anderen Ort haben wir uns wieder getroffen. Manchmal war es gar nicht so einfach mein Tuk Tuk Fahrer wieder zu finden. Ich hatte Glück, denn ich hatte ein grell grünes Tuk Tuk gemietet und so leuchtete es schon bei den vielen Tuk Tuks und so habe ich ihn relativ leicht gefunden. Einmal jedoch waren sicherlich 100 Tuk Tuk an einer Stelle und ich suchte sicherlich 20 Minuten bis ich meinen Fahrer gefunden habe.
Angkor Wat ist eine Reise wert, das kann ich sagen. Überhaupt überrascht mich Kambodscha sehr und das hätte ich nicht gedacht. Dafür, dass ich Kambodscha nur als Notlösung anfangs gesehen habe hat es sich als ein Land herausgestellt, das mich bislang am meisten beeindruckt hat von allen Ländern die ich überhaupt gesehen habe.
Mexiko war schon gewaltig und meine Entscheidung dort eine Zeit meines Lebens zu verbringen war gut und richtig. Ich habe unglaublich viel gelernt dort und fantastische Menschen kennen gelernt. Fast hätte ich noch ein Kind dort gehabt, aber das sollte dann doch nicht so sein und das sicher aus gutem Grund.
Thailand dann war schon der Hammer, das muss ich sagen. Die Tempel, das Beten, Neet und überhaupt alles dort ist unglaublich schön und beeindruckt einen Westler wie mich schon enorm.
In wenigen Tagen Phnom Penh, die Killing Fields und nun Angkor Wat zu sehen ist natürlich schon der Hammer. Das muss man erst mal verarbeiten und dazu noch Polen zu treffen, der meine Gefühlswelt total durcheinander bringt, das haut einen dann schon fast um.
Ich habe ja schon ein paar irre Orte auf der Welt gesehen und ich denke, wer einmal was besonderes sehen will der sollte sich Orte wie Machu Picchu und Patagonien schon angesehen haben. Dies Orte haben eine Energie die schon unglaublich ist. In Mexiko die Pyramiden nicht zu vergessen, und natürlich Mexico City meine eins so geliebte Stadt.
Wenn man dann Orte besuchen darf wie die Killing Fields, Angkor Wat und Phnom Penh dann hat man schon welche der meist energetischen Orte dieser Welt gesehen so glaube ich zumindest.
Kann man jedoch in eine Kultur eintauchen wie ich das in Mexiko konnte oder was ich versuche gerade hier zu machen, das ist dann schon ein Erlebnis der besonderen Art. Eine andere Kultur so nah kennen zu lernen wie ich das hier darf, das ist einfach irre und mit Worten nicht zu beschreiben.
So wunderbare Menschen zu treffen auf dieser Welt ist für mich das schönste. Sicher Angkor Wat und die Sehenswürdigkeiten sind schon toll anzusehen und wirklich gewaltig. Aber viel schöner ist es die Menschen hier zu sehen und mit ihnen eine Zeit zu verbringen.
Die Menschen zu fühlen, sie zu erleben sie zu verstehen ist für mich das grösste. Ich erlebe hier die stärksten Gefühle mit den Menschen in ihrem Leben in ihrem so sein. Dafür bin ich dankbar für diese unvergesslichen Erlebnisse.
Ja so schnell geht es, jetzt bin ich schon in Siem Reap.
Gerade bin ich mit dem Bus angekommen. Das Hotel ist sehr schön aber der Abholer hat auf sich warten lassen. Ich war schon mit einem anderen Tuk Tuk unterwegs in die Stadt, da hat mich der Abholer eingeholt naja ich dachte man hätte mich vergessen und doch bin ich jetzt im Hotel.
Gestern habe ich den Tag mit Polen verbracht, so der Name des netten Khmer.
Zuvor noch zur Busfahrt. Man sagte mir die Buslinie ist die Beste Phnom Penhs aber naja ich hatte kaum Platz konnte die Füsse nicht ausstrecken und mein Rücken tat mir weh. Da ich ja sowieso empfindlich bin bei Sitzen, war das natürlich überhaupt nichts für mich.
6 Stunden habe ich mich dann im Bus naja mehr oder weniger gequält aber ich kam an. Also der Bus war sicherlich schon 40 – 50 Jahre alt, hatte keine Klimaanlage und die Sitze waren durchgesessen und Platz gab es auch keinen. Das nächste Mal sollte ich doch eine andere Busgesellschaft nehmen. Vielleicht bekomme ich auch einen Flug, denn ich möchte schon etwas bequemer zurück kommen.
Doch nun zu gestern, um 12 Uhr mittags steht Polen vor der Tür des Hotels ein grossgewachsener junger Mann sehr schlank und unglaublich nett.
Wir verbringen den ganzen Tag und die drauf folgende Nacht und ich geniesse es mit Polen zusammen zu sein. Ja, es kam auch zu Sex und es war herrlich mit ihm. Ich hatte das Gefühl wir kannten uns schon ewig. Es gab immer etwas zu erzählen, und die ganze Nacht haben wir eng aneinander gekuschelt verbracht. Er ist super sympathisch und einfach ein toller Kerl.
Er sieht recht gut aus mit ein paar Pickeln, was hier ja viele haben wenn sie jung sind. Er spricht französisch was man dort in der Schule lernt, etwas Spanisch und ein paar Worte deutsch wie ein recht gutes Englisch. Französisch daher, weil in der Schule der Unterricht auf Französisch ist. Das heisst die Kinder kommen in der Schule mit ca. 5 Jahren und müssen erst einmal französisch lernen. Auch ist der Unterricht teilweise auf englisch.
Wir verstanden uns mehr als gut und als ich ihm abends im Arm hatte, hatte ich genau dieses warme Gefühl was ich schon vorher so intensiv verspürt hatte, zudem kamen mir einfach ohne Vorwarnung die Tränen und ich kann nicht sagen warum.
Ich weiss nicht was hier passiert, aber es ist schon enorm dieses Gefühl was ich habe, wenn ich an seiner Seite bin. Ich möchte jetzt nicht soweit gehen und sagen das ist er, nein. Ich möchte die Zeit mit ihm geniessen und erst einmal schauen wie er so ist. Also gehe ich das alles langsam an. Was für ein Zufall, er war gerade online, als ich auch online war und so hatten wir uns gestern verabredet.
Mein Plan war eigentlich nach Siem Reap nach Bankok zu fliegen, aber ich habe meine Pläne kurzfristig umgeschmissen. Kambodscha fasziniert mich doch so sehr, wie ich es nie gedacht hätte.
Heute auf der Busfahrt sind wir durchs Land gefahren und es leben eigentlich alle Menschen in Hütten welche aus Holz oder Stroh/ Reis gebaut sind. Jetzt ist die trockene Jahreszeit aber was machen sie wenn es dann feucht wird und der Regen kommt.
Wir sind teilweise über Pisten gefahren die nur aus Staub bestanden, und das sind hier die Hauptstrassen. Die Transporte für Menschen werden wohl auch öfter auf einem LKW gemacht, zumindest habe ich so etwas einige Male gesehen. Fast hätte der Busfahrer einen Kind auf dem Fahrrad umgefahren, das war haarscharf. Zudem laufen ständig Kühe über die Fahrbahn und die schauen auch nicht ob gerade Verkehr ist.
Nochmal zu Polen, ich fahre wegen ihm zurück nach Phnom Penh und wegen der Kultur hier. Ich möchte einfach mehr über die wunderbaren Menschen wissen die hier leben. Überall wird man angelächelt und alle sind super nett.
Polen ist Medizin Student und ist im 5. Jahr seines Studiums. Noch 3 Jahre, 2 davon sind dazu da sich zu spezialisieren auf ein Gebiet und er ist fertiger Arzt. Auch nicht schlecht, so jemanden habe ich ja noch nie gehabt. Aber ich gehe alles erst einmal ganz langsam an.
Morgen schaue ich mir Angkor Wat an. Die Anlage muss gewaltig sein und es muss einer der gewaltigsten Orte sein die auf dieser Welt zu besichtigen sind. Da ich ja kurzfristig nach Kambodscha aufgebrochen bin und eigentlich Kambodscha erst gar nicht auf meinem Plan hatte, habe ich mich auch nicht informiert darüber.
Überhaupt schon witzig, ich fahre nach Kambodscha obwohl ich eigentlich vorher eher Vietnam und Laos auf dem Plan habe und finde dann hier eine Kultur die mich fasziniert und einen Mann der meine Gefühle durcheinander bringt.
Ich weiss, schon öfter habe ich gesagt dass ist er und schon öfter war ich davon überzeugt den richtigen gefunden zu haben, und auch wie immer ist dieses Mal alles anders. Mein Körper gibt mir ganz klare Hinweise aber mein Kopf ist immer noch da und mahnt mich zur Vorsicht. Gerade in so armen Ländern ist man natürlich sehr an einem Europäer interessiert.
Einen Abend vorher war ich mit einem netten Mann unterwegs der schon insistiert hat mit mir zu sprechen naja ich bin dann zusammen mit ihm in die Disco, dort aber schaute er ständig nach anderen Männern und war am flirten, da habe ich ihn dann einfach sitzen gelassen und habe alleine den Abend beendet.
Aber nochmal zu Polen, er ist wirklich unglaublich nett und meine Gefühle schlagen nun einmal Kapriolen im Moment. Auch Kambodscha an sich lässt mich ganz neue Gefühle erleben. Ich hätte nie gedacht, dass mich das Land und die Menschen hier so berühren können. Ich weiss ja schon dass ich ein Gefühlsmensch bin aber das was hier passiert ist unglaublich und so hoch haben selten meine Gefühle ausgeschlagen.
Wie auch immer ich gehe es langsam an und lerne ihn erst mal ein wenig kennen .Er hat diese Woche frei, da nächste Woche die Examen anfangen, dann hat er 4 Tage lang Prüfungen. Es muss überhaupt eine gewaltige Korruption in diesem Land geben, denn er sagte, dass wenn jemand mit viel Geld kommt, bekommt er seinen Abschluss in Medizin und ein anderer wird einfach von der Liste gestrichen. Es muss wohl so sein, dass immer nur eine begrenzte Anzahl den Abschluss bekommen und nicht mehr.
Das Schul und Bildungssystem muss dem in Frankreich sehr ähnlich sein, sagte mir Poland. Er hatte schon mal mit der Botschaft gesprochen ob er dort ein Visum zu studieren bekommt, denn er würde gerne in Europa weiter studieren. Nun all das macht mich natürlich schon vorsichtig und ich gehe gerade daher alles ganz langsam an.
Jetzt bin ich erst einmal in Siem Reap und morgen schau ich mir Angkor Wat an. Danach werde ich nach Phnom Penh zurückkehren und mal schauen was sich dort weiter ergibt.
Wow, dass Kambodscha so anders ist als Thailand hätte ich nicht gedacht.
Es fing alles eigentlich ganz harmlos heute morgen an, der Hotelmanager wollte mich sprechen und nach dem Frühstück hat er mich dann freundlich und persönlich in seinem Hotel begrüsst. Er hat mir dann Informationen gegeben was ich mir hier anschauen kann, was ein Tuk Tuk kostet und vieles mehr. Unter anderem hat er für mich dann die Busfahrkarte organisiert, die mich am Sonntag nach Angkor Wat bringen wird. Jetzt am Abend habe ich diese Karte schon abgeholt an der Rezeption.
Dann hat er mir ein Hotel in Siem Reap besorgt und dieses gleich für 2 Tage reserviert. Das ist mal ein Service, so etwas habe ich noch nie erlebt. Überhaupt ist der Service hier nicht zu beschreiben.
Ich dachte Thailand ist das Land des Lächelns, dies aber durfte ich heute hier korrigieren, denn egal wem man begegnet hier in Phnom Phen, jeder lächelt einen freundlichen und aus vollem Herzen an.
Ich fahre mit dem Tuk Tuk an einem Fahrradfahrer vorbei und dieser lächelt mich freundlich an. Ich gehe in der Stadt an einem Mann vorbei und auch dieser lächelt mich freundlich an. So ein freundliches Land habe ich noch nie gesehen und es ist ein Genuss hier sein zu dürfen.
Nachdem schon meine Reise nach Angkor Wat organisiert war wollte ich in den russischen Markt. Der russische Markt ist ein grosser einfacher Markt wo man alles kaufen kann. Viele Touristen kaufen hier Geschenke, andere wieder kaufen Kleidung die hier unglaublich günstig sein muss, und wiederum andere essen dort. Der Geruch des Essens dort jedoch ist nichts für mich, und dort würde ich offen gesagt nichts essen. Ganze Schweine hängen hier rum aber ungekühlt und das bei einer Hitze von fast 40 Grad. Ich werde natürlich auch auf dem Markt fündig und kaufe dort ein paar schöne Geschenke für meinen lieben Freunde in Europa.
David, falls Du den Blogeintrag liest, auch für Dich habe ich schon ein schönes Geschenk gefunden, das allerdings aus Thailand. Vielleicht liest Du ja den Blogeintrag zusammen mit Ted oder Diana, liebe Grüsse an Euch an dieser Stelle.
Die Tuk Tuk Fahrer haben hier alles äusserst gut organisiert, und man braucht sich um nichts kümmern. Man kommt aus dem Hotel raus und schon steht ein Fahrer bereit und zeigt einem eine Karte mit Sehenswürdigkeiten die man sich hier ansehen kann.
Ich sage ihm ich möchte nur zu dem russischen Markt. Die Fahrt soll 3 Dollar kosten, und da mein Problem mit den Geldkarten gelöst ist, kann ich auch wieder genug Dollar ziehen um weiter zu reisen. Während der Fahrt sehe ich die verschiedenen Orte in einem Plakat was direkt vor mir hängt. Dort sehe ich die Killing Fields, und es soll in der Nähe des russischen Marktes ein kleines Killing Field geben. Ich entscheide mich dann doch direkt für die grossen Killing Fields und so fahre ich mit dem Tuk Tuk etwa 1 Stunde ausserhalb Phnom Penhs direkt dort hin.
Die Fahrt ist schon unglaublich. Jetzt sehe ich wie arm das Land wirklich ist, und wahrscheinlich ist es auf den Dörfern noch viel ärmer. Man sagte mir gestern, dass wenn ich hier auf die Dörfer fahre mir die Menschen winkend entgegenlaufen und den “Barang” den Ausländer zu begrüssen. Auch das muss ein unglaubliches Erlebnis sein und vielleicht werde ich auch das noch einmal machen.
Jetzt denke ich gerade an Florian und Maike, welche hier auch gerne einmal eine Zeit verbringen wollen. Ganz liebe Grüsse von mir an Euch beide, ich habe am heutigen Tage viel an Euch gedacht. Auch sonst denke ich oft an Euch aber heute besonders.
Innerhalb von kürzester Zeit ist man schon ausserhalb Phnom Penhs und die Stadt kann eigentlich gar nicht so gross sein. Dafür aber führen lange Strassen aus der Stadt raus, welche voll mit Geschäften sind. Bürgersteige gibt es hier nicht und sicher werde ich nachher eine weitere Dusche vor lauter Staub benötigen.
Hier kann man sehen wie arm die Menschen sind, manche haben nur ein Tuch umgebunden und haben sonst nichts anzuziehen. Viele Menschen laufen Barfuss herum obwohl die Meisten ja doch Schlappen haben. Es ist ein gewaltiger Verkehr schon morgens und es ist ein geschäftiges Treiben. Während der Fahrt steigen mir fast die Tränen in die Augen so berührt bin ich von der Kultur auf diese ich hier gerade treffe. Ich bin ja schon viel gewohnt mit Peru und habe auch in Mexico schon Armut erlebt, was ich aber hier sehe übertrifft alles was ich gesehen habe bei weitem.
Und trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, die Menschen sind fröhlich bei der Arbeit irgendwie macht hier jeder irgendwas und lächeln freundlich den anderen zu. Junge Menschen und Kinder spielen auf der Strasse und es ist eine so gelassene Atmosphäre wie ich selten erlebt habe. Die Armut jedoch die man hier fühlt und das Gefühl mit einem Tuk Tuk hier durch diese Orte zu fahren ist für mich äusserst ergreifend und selbst die Killing Fields haben in mir so ein Gefühl nicht hervorgerufen.
Es ist die Fahrt, es ist das Treffen dieser Kultur was mich äusserst beeindruckt. Selbst beim Schreiben dieser Worte habe ich eine Gänsehaut und bin so berührt wie nur ganz selten in meinem Leben.
Warum mich dieser Ort so berührt kann ich nicht sagen, aber es sind solch starke Gefühle die einfach da sind, ohne Grund und ohne Ankündigung.
Nach 1 Stunde Fahrt kommen wir in den Killing Fields an, von denen es etwa 300 hier in Kambodscha gibt. Ich zahle 5 Dollar Eintritt und mein Tuk Tuk Fahrer wartet auf mich bis ich mit der Besichtigung durch bin.
Es gibt elektronische Führer die man sich umhängen kann und so ist man bei der Besichtigung mit viel Information und das sogar in Deutsch versorgt. Ich habe so viel über die Kultur und die Menschen gelernt bei dieser Besichtigung, das ist schon unglaublich.
Was man dann sieht in Verbindung mit dem was einen zu den einzelnen Stationen gesagt wird, ist schon Hardcore. Manchmal muss ich mich setzen oder mir stehen die Tränen in den Augen bei dem was hier passiert ist. Ich dachte immer wir Deutschen hätten nur so eine schwarze Vergangenheit aber das was hier passiert ist ist glaube ich mit nichts zu vergleichen was an anderen Teilen der Welt passierte.
1975 – 1979 haben die roten Khmer in diesen Fields ca. 200.000 Menschen umgebracht auf brutalste Weise, die einem den Atem stocken lässt.
Es handelt sich bei den Killing Fields um Gedenkstätten wobei diese aus offenen Gräbern bestehen. Gräber ist zuviel gesagt denn es sind einfach Berge mit Knochen und Leichen.

Knochen die von der Erde nach oben getragen werden und Kleidungsreste die immer wieder zum Vorschein kommen
Das bekannteste aller Killing Fields ist das von Choeung Ek, welches ich heute besucht habe. Alleine dort sind ca. 17.000 Menschen umgebracht worden. Man hat als die rote Khmer an die Macht kam in Kambodscha, alle Städte entkolonialisiert das heisst alle Stadtbewohner wurden auf die Dörfer getrieben. Die meisten von ihnen und vor allem studierte Leute, Lehrer und überhaupt Stadtbewohner wurden in diese Killing Fields gebracht und ihnen wurde vorgegaukelt sie kämen in neue Häuser.
Die roten Khmer haben sich die Landbevölkerung ausgesucht für Ihre Armeen und vornehmlich junge Männer. Heute habe ich Bilder von 14 jährigen Soldaten der roten Khmer gesehen. Die Soldaten haben einfach gehorcht und das gemacht was man ihnen gesagt hat. Alles wurde streng geheim gehalten. Die Menschen wurden in Lastwagen wobei im letzten Jahr des Terrors jeden Tag ein Lastwagen mit Menschen ankam.
Die Menschen wurden dann am gleichen Tag getötet und viele wussten wohl schon bei ihrer Fahr dorthin, dass sie auf dem Weg in den Tod sind. Man tötete die Menschen nicht mit Pistolen, da waren die Patronen zu teuer. Die Menschen wurden erschlagen, ihnen wurde der Schädel eingeschlagen oder ihnen wurde die Kehle durchgeschnitten mit einem Blatt einer Palme welches ziemlich scharf ist.
Am Eingang der Killing Fields sieht man ein Denkmal in dem ca. 10000 Schädel untergebracht sind. Diese stammen von den Verstorbenen und man sieht an den Schädeln, dass die meisten eine Fraktur haben die von Stöcken, Hämmern, oder Schüppen stammt. Noch heute kommen aus der Erde weitere Knochen und Kleidung hervor. Diese werden einfach nach oben getragen im Laufe der Zeit und dann eingesammelt. Ich selber habe Knochen gesehen die aus der Erde hervorkommen so etwas ist schon unglaublich.
Die roten Khmer haben innerhalb von 3 Jahren 3 Millionen von 8 Millionen Menschen umgebracht das ist schon unglaublich.
Es gibt in diesen Killing Fields einen Killing Tree. Dieser heisst so, weil dort die Babys und Kleinkinder getötet wurden indem man sie an den Füssen gepackt hat und sie mit dem Kopf gegen den Baum geschlagen hat. Als diese Stelle entdeckt wurde, war der Baum mit Blut und Gehirn bedeckt von den vielen getöteten Kindern. Wenn man Bilder sieht von diesen Dingen kann man es eigentlich gar nicht glauben, dass Menschen zu so etwas fähig sind.
Die roten Khmer wurden von den vietnamesischen Truppen verjagt und zerschlagen und trotzdem blieben diese noch 20 Jahre lang, aus dem Untergrund arbeitend für viele westliche Länder die Machthaber in Kambodscha.
Deutschland unterhielt bis fast 1998 diplomatische Verbindung zu dieser Organisation ebenso die USA und noch weitere Länder. Schon längst war bekannt was die roten Khmer hier angerichtet haben und einer der grössten Massenmorde unserer Geschichte fand hier in Kambodscha statt, wie kann man zu so einer Organisation diplomatische Beziehungen aufrecht erhalten. Unsere Politiker müssten für so etwas zur Verantwortung gezogen werden.
Und noch schlimmer, viele westliche Länder unterstützten die roten Khmer bis 1998 bis zu ihrer endgültigen Zerschlagung. Auch das ist nicht zu glauben.
Schon vorher hatte Kambodscha immer wieder grösste politische Probleme, direkt vor den roten Khmer haben die USA ihren Krieg von Vietnam auf Kambodscha ausgedehnt um die Versorgungslinien zu kappen.
Fast 3 Millionen Tonnen bomben wurden in Kambodscha abgeworfen und alleine 1973 waren es doppelt so viele Bomben wie über Japan im gesamten 2. Weltkrieg.
Während der Herrschaft der roten Khmer wurden Bücher verbrannt Schulen geschlossen, da diese verboten waren und alle Lehrer ermordet, denn eine dumme Bevölkerung lässt sich leichter regieren.
Das alles spürt man in den Killing Fields und es ist ein der schrecklichsten Orte, die ich in meinem ganzen Leben besucht habe.
Nach den Killing Fields war ich dann noch auf dem russischen Markt und anschliessend in einem Gefängnis, einer ehemaligen Schule welche zu dem schrecklichsten Gefängnis dieser Zeit umgebaut wurde.
Das heutige Tuol Sleng Genozid Museum ist dieses Gefängnis in dem man heute noch sehen kann was dort passiert ist. Hier wurde systematisch gefoltert und es waren fast immer Anschuldigungen die völlig unberechtigt waren. Die roten Khmer haben in allem und jedem einen Feind gesehen und der Feind musste getötet werden.
14.000 Menschen wurden an diesem Ort zu Tode gefoltert nur 7 der Gefangenen haben das überlebt. Ich habe heute einen dieser 7 Gefangenen die diesen Massenmord überlebt haben kennen gelernt. Er arbeitet für die Regierung hier im Museum und hat ein Buch geschrieben über seine Zeit als Gefangener. Auch er lächelte mich freundlich an und man kann es kaum glauben, ein Teil realer Geschichte vor sich zu haben. Ein Foto mit ihm wollte ich nicht, das wäre mir nicht angemessen.
Noch ein kurzer Hinweis auf gestern Abend. Leider habe ich nicht genug Zeit alles niederzuschreiben was mir passiert ist, und es steht noch ein Bericht aus Thailand aus mit einer sehr netten Erfahrung.
Trotzdem möchte ich noch kurz über gestern Abend berichten. Ich bin in die Rainbow Bar, eine schwule Bar bei mir um die Ecke. Dort wird jeder Gast der reinkommt persönlich begrüsst von und ihm wird ein schöner Platz ausgesucht. So eine Höflichkeit ist mir noch nie vorgekommen. Gut auch in Thailand wird jeder Gast obwohl es so viele sind persönlich begrüsst hier aber ist es unglaublich wie man sich um seine Gäste kümmert. Jeder lächelt einen an, und es gibt dazu leckeres Bier vom Fass für 1,25 Euro. Den Rest von 2 Dollar bekommt man in der Einheimischen Währung zurück.
Wenn ich mit 5 Dollar zahle, bekomme ich 4 Dollar und den Rest in einheimischer Währung zurück.
Die Freundlichkeit dieser Menschen in diesem Land erstaunt mich überaus. Nirgendwo auf der Welt habe ich so eine enorme Freundlichkeit erfahren. Trotzdem soll es auch hier die Bad Boys geben und durch unbeleuchtete Strassen soll man Abends nicht gehen. Ich folge dem Rat und fahre nachts mit dem Tuk Tuk ins Hotel.
Den heutigen Blogeintrag schliesse ich mit einem Gedenken an die vielen Menschen die hier in Kambodscha von den roten Khmer ermordet wurden. Und ich schliesse ihn in Gedenken an die Menschen die diese grausamen Taten vollbringen mussten, denn auch diese haben schliesslich nur gehorchen müssen.
Ich weiss offen gesagt nicht was schlimmer war, hier in den Killing Fields zu sterben, oder die Menschen auf so grausame Weise umbringen zu müssen. Viele Menschen der roten Khmer die heute noch Leben müssen mit diesen grausamen Erfahrungen leben, manche von denen waren 14 Jahre alt als sie diese grausamen Taten vollbrachten.
Was mag nur in deren Köpfen heute vorgehen.
So, ich bin gerade in Kambodscha angekommen. Es ist gerade dunkel geworden, und ca. 6. 30 Abends.
Also Kambodscha ist wirklich viel ärmer als Thailand das sieht man auf den ersten Blick. Zunächst jedoch hatte ich ein wenig Stress mit meinen EC und Kreditkarten. Nachdem eine Karte nicht funktionierte, meine Hauptkarte, da ich dort schon einiges bezahlt hatte, nahm ich meine Ersatzkarten welche dann wie ein Wunder auch nicht funktionierten.
Nach einigem Schriftverkehr und Telefonaten mit der Bank hat sich dann herausgestellt, dass eine Karte fälschlicherweise nicht freigeschaltet war für das Ausland. Ärgerlich wenn ich diese als Ersatzkarte nehme und sie geht nicht. Naja ich bin ja schlau und habe für solche Fälle eine Ersatzkarte der Ersatzkarte. Da diese jedoch ebenso für Länder ausserhalb Europa gesperrt ist, wie ich feststellen durfte, sah es nicht mehr ganz so lustig aus.
Nach 2 Tagen jedoch komme ich wieder an Geld und atme erleichtert auf. Es ist eben nicht ganz so schön, wenn man hier in Asien sitzt und nicht an Geld kommt, das hat mich dann doch die letzten Tage etwas nervös gemacht. Aber Ende gut alles gut.
Nachdem ich in Kambodscha in Phnom Penh angekommen bin wollte ich zunächst an einen Geldautomaten. 4 und wirklich 4 Geldautomaten funktionierten nicht hier, das muss man sich mal vorstellen. Ich habe ja noch eine kleine Reserve in Bargeld aber für Kambodscha hätte sie dann doch nicht gereicht. Der 5. Automat jedoch funktionierte und ich atmete erleichtert auf.
In Bangkok hatte ich mir vorsorglich schon einmal ein paar USD besorgt, und die brauchte ich auch gleich am Flughafen, denn da musste ich 20 Dollar für das Visum bezahlen. Der war vielleicht unfreundlich Originalton: “wait there i call you”. Kein bitte oder so was. Naja ich habe mein Visa bekommen, auch wenn ich 2 Dollar Strafe zahlen durfte, denn ich hatte kein Passbild dabei.
Trotzdem bin ich reingekommen und am Flughafen erwartete mich schon der Fahrer. 12 Dollar hat mich das Abholen gekostet und das ist wohl hier eine ganze Menge Geld. In Thailand gibt es ja schon viele Moped Fahrer aber hier in Kambodscha ist das noch viel heftiger, ich würde sagen 70 % aller Fahrzeuge sind Mopeds.
Der Verkehr geht hier sehr gesittet zu, zunächst wird hier rechts gefahren, im Gegensatz in Thailand ja links, ich denke durch die französische Kolonialmacht hier hat sich das eingebürgert. Auch wird hier französisch gesprochen mehr als Englisch.
Gezahlt wird hier in USD und das ist auch das einzige was der Geldautomat ausspuckt. Zurückgegeben wird einem das Geld dafür in USD wie auch in der einheimischen Währung, die geben einem einfach zwei Währungen zurück.
Ich sitze gerade bei KFC Kentucky Chicken, denn die haben freies WIFI.
Was mir hier auffällt ist, dass die Leute unglaublich nett sind, zumindest ist das mein erster Eindruck. Ob es hier gefährlich ist kann ich nicht sagen, ich bin ja erst ein paar Stunden hier, genauer gesagt 1 Stunde.
Ich wollte auf dem Bürgersteig zu KFC gehen aber das geht hier nicht, denn die sind alle zugeparkt aber so dass man die überhaupt nicht nutzen kann. Man muss also auf der Strasse gehen, naja irgendwie ist der Verkehr hier chaotisch, aber ruhig und gelassen und so fährt keiner in der Spur, manchmal wird einfach die Gegenspur genommen um weiter zu kommen. Dort nimmt man es gelassen und fährt einfach ganz rechts rüber, ist schon witzig dass das funktioniert. In Europa würden die Leute sich dabei umbringen und hätten nicht die Ruhe weg.
Am Flughafen ist mir schon beim letzten Mal aufgefallen, dass unglaublich viele Inder unterwegs sind mit riesigen Fernsehern. Ich spreche da so in einer Schlange von 50 % Indern und 100 % dieser haben einen Flachbildfernseher dabei. Diese kaufen sie wohl in Thailand, da sie dort scheinbar wesentlich günstiger sind als in Indien, ist ein lustiges Bild.
Da ich heute nur 2 Donuts gegessen habe, habe ich mir für 2,5 Dollar erst mal eine Pommes mit einem Chicken Burger reingezogen und einer Cola. Ich brauchte dringend was zu essen, und nachher werde ich sicherlich essen gehen nur erst einmal möchte ich hier ankommen, wollte mir Geld besorgen und jetzt werde ich gleich ins Hotel duschen gehen, denn es ist heiss hier wie schon in Bangkok.
Auch ist mir aufgefallen, dass die Khmer ziemlich hübsch sind, zumindest habe ich hier schon ein paar Männer gesehen, die extrem hübsch sind. Und es lächelt irgendwie jeder hier, und das in einem der ärmsten Länder der Welt, unglaublich.